Kloster Adelberg
1054 wurde an der Stelle der heutigen Ulrichskapelle im Kloster zu Ehren des 993 heilig gesprochenen Augsburger Bischofs Ulrich eine Kapelle geweiht.
Die ganze Geschichte kann hier nachgelesen werden.
Hinter den alten Klostermauern stehen noch wichtige Gebäude von damals, zum Beispiel die Prälatur und der Fruchtkasten. Die eigentliche Klosterkirche gibt es aber nicht mehr, weil sie im Bauernkrieg zerstört wurde.
Vor dem Torbogen zur Ulrichskapelle steht die Statue von Irene von Byzanz.
Sie war die Frau von Philipp von Schwaben, Barbarossas Sohn.
Die Statue wurde erst in diesem Jahr (Stauferjahr) in Sandstein gemeißelt.
Im Erdgeschoß der Klostervilla veranstaltet der Kultur- und Kunstverein im Frühjahr und im Herbst Kunstausstellungen.
Rechts neben der Villa befindet sich der Kloster-Kräutergarten.
Bis zur Reformation residierten die Äbte des Klosters in der Klosterprälatur.
An dem Gebäude ist eine Gedenktafel angebracht, die daran erinnert, dass der Astronom Johannes Kepler von 1584 bis 1586 die Adelberger Klosterschule besuchte.
Das Gebäude wurde im Dreißigjährigen Krieg von schwedischen Truppen niedergebrannt. Erst 1684 wurde es wieder
errichtet mit Einbeziehung alter Bauteile.
14.11.2010
alle Fotos ©Traudi
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